Tagesgedanken
Donnerstag, den 29. Dezember 2011 um 13:55 Uhr

Nun hören wirs wieder aus vielen Kehlen wie vor dem Ende eines jeden Jahres:

man wünscht uns einen "guten Rutsch!" Aber was will er uns eigentlich sagen,

dieser unsäglich abgegriffene, aber bisher offenbar unverwüstliche Wortwitz.

Buchstäblich ins neue Jahr rutschen könnte man auf einer Rutschbahn oder of Skiern oder

Schlitten. Und manch einen hat ein schlechter Rutsch in der Neujahrsnacht - sei es zu Fuß oder

mit dem Auto - das Leben gekostet.

Die Volksseele meint es wohl in einem übertragenen Sinn und auch ein bißchen ironisch-

augenzwinkernd, wenn sie uns einen guten Rutsch wünscht. Sie meint das Feiern in der

Silvesternacht, das soll leicht und rund laufen und ruhig auch ein bißchen abwärts (wie es ja

zum Rutschen irgendwie dazugehört), da soll man ruhig mal fünfe gerade sein lassen und aus dem

Rutschen eine gute Sache machen, da dürfen vielleicht auch ein bißchen Alkohol und Sex mit im Spiel

sein.

Mag sein, mag sein. Mir jedenfalls hängt diese abgedroschene Floskel zum Hals heraus, und ich habe

keine Lust mehr, gute Miene dazu zu machen. Ich kündige hiermit. Das ist ein Fall für die Sprach-Guerrilla.

Ich halte ab sofort dagegen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, liebe Leser dieser Zeilen, daß Sie auf Ihrem

Weg ins Neue Jahr auf keinen Fall ausrutschen sondern aufrechten Ganges und munteren Sinnes die Grenzlinie

überschreiten!

 

 

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